Dr. med. dent. H.P. Olbertz MSc
Dr. med. dent. Rolf Olbertz
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Was kann ich selbst bei CMD tun? Selbsthilfe-Tipps

Wichtig sind gesunde Ernährung, viel Frischkost, viel Obst und Gemüse.

In unserer Praxis setzen wir bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) gerne Orthomolekule Medizin oder Nahrungsergänzungsmittel ein. Hilfreich sind:

  • Magnesium (zur Muskelentspannung),
  • Calcium
  • B-Vitamine wie z.B. Folsäure,
  • Coenzym Q10,
  • Fischöl mit Omega-3-Fettsäuren

Wenn wir bei unseren Patienten entsprechende Defizite feststellen, empfehlen wir in der Regel zunächst eine kurmäßige Einnahme zum Auffüllen der Speicher. Darüber hinaus sollte jedoch dauerhafteine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen gewährleistet sein.

Bei CMD-Patienten müssen wir dabei auch mit einem erhöhten Vitalstoffbedarf rechnen. Ein Grund hierfür ist, dass der nitrosativer Stress bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) zunimmt. Dabei entstehen im Körper bestimmte Giftstoffe, die nicht mehr adäquat entsorgt werden können. Für deren Entgiftung werden vermehrt Nährstoffe benötigt. Stehen diese nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung, leiden vor allem Zellen mit hohem Energieverbrauch, zum Beispiel im Innenohr oder im Auge. Über diesen Zusammenhang lässt sich auch (mit)erklären, warum es in Folge einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) zu Tinnitus, Schwindel oder Herzrhythmusstörungen kommen kann.

Um den nitrosativen Stress möglichst gering zu halten, ist es wichtig, auch allgemeinen Stress abzubauen. Umgekehrt kann Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) Stress verstärken. Gereiztheit, Unruhe und Stimmungsschwankungen werden gefördert. CMD-Patienten kommen nie zur Ruhe. Ihre sympathikotone Stoffwechsellage führt über den Trigeminus wieder zu einer vermehrten Anspannung der Kiefermuskulatur. Damit ist ein Teufelskreis in Gang gesetzt, dem man unter anderem durch Stressabbau entgegenwirken kann.

Was können Sie tun? Im Alltag sind vielfältige Bewegungen, Ausdauersport an der frischen Luft, Stressabbau, Entspannung und Ausleitung wichtig. Die Ausleitung fördern können Sie neben Bewegung und Saunabesuchen durch ausreichendes Trinken (am besten Wasser, da dies am meisten Stoffe aufnehmen und zur Ausleitung bringen kann).

Bei der Bewegung kommt es nicht nur auf die Regelmäßigkeit und Intensität, sondern auch auf die Vielfalt an: Durch Bewegungsvielfalt – im Gegensatz zu einseitigen Übungen – kann man die richtige Regulation und Steuerung der Muskeln gut trainieren.

Zahnarztpraxis Olbertz - Selbsthilfe bei CMD

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