Dr. med. dent. H.P. Olbertz MSc
Dr. med. dent. Rolf Olbertz
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Können Schulter- und Nackenschmerzen vom Kiefer kommen?

Ja, unbedingt! Dies sehen wir häufig bei unseren Patienten.
Unsere Nackenmuskeln sind während des Kauens permanent beteiligt. Über sie wird die beim Kauen erzeugte Kraft auf die Halswirbelsäule übertragen, beim Kauen wirken gewaltige Kräfte.

Immerhin ist unser Großer Kaumuskel (M. masseter) der kräftigste Einzelmuskel in unserem Körper. Beim normalen Kauen erzeugt er einen punktuellen Druck auf einen Zahn, der vergleichbar ist mit dem Druck der entsteht, wenn sich eine Person mit dem Gewicht von 75 kg auf einen Zeh stellt. Da der Zeh nur eine geringe Grundfläche besitzt, bzw. der Zahn nur eine punktuelle Kaufläche, fokussiert sich die gesamte wirkende Kraft auf diesen Punkt und kann daher an dieser Stelle enorm hoch sein.

Zähne müssen beißen. Die Kaumuskulatur stellt die Zähne in höchster Präzision in optimaler Position aufeinander. So werden im Normalfall Zahnschädigungen vermieden. Damit diese Passung zustande kommt, wird die Kaumuskulatur exakt justiert. Ist die Kaumuskulatur falsch eingestellt, führt dies zur Schiefstellung der Halswirbelsäule. Eine Schiefstellung der Halswirbelsäule wiederum würde   eigentlich einen Pupillenschiefstand erzeugen. Die aufrechte Haltung – bei der die Pupillen normalerweise auf einer waagerechten Linie liegen – hat von Natur aus eine hohe Priorität für unseren Organismus. Wir sind daher so programmiert, dass ein Pupillenschiefstand unbedingt ausgeglichen werden muss. Kommt es nun aufgrund der Bissstörung zu einem Pupillenschiefstand,  wird über Nacken-, Schulter-, und Rückenmuskulatur so ausgeglichen, dass die Pupillen wieder auf einer waagerechten Linie liegen.

Das Ergebnis ist Folgendes:

  1. Die Zähne sind optimal zu einander gestellt.
  2. Die Pupillen liegen auf einer Ebene.

Beide Punkte sind lebensnotwendig und haben für unsere Regulation eine hohe Priorität. Demensprechend werden andere Bereiche, wie z.B. Verspannungen in Rücken- und Nackenmuskulatur untergeordnet.

Und genau das wird bei CMD-Patienten zum Problem: Der Ausgleich gelingt bei ihnen nicht richtig. Verspannungen, Schmerzen in Schulter und Nacken sind die Folge einer Craniomandibulären Dysfunktion (DMD).

Solche funktionellen Probleme haben heute auch Ursachen in der modernen Lebensführung:

  • Bewegungsmangel,
  • einseitige, falsche Haltungen und Bewegungen – das gilt z.B. auch für einseitige Übungen im Fitness Studio, die sogar kontraproduktiv sein können

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