Dr. med. dent. H.P. Olbertz MSc
Dr. med. dent. Rolf Olbertz
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Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie - Zahnarzt ganzheitlich

Zahnimplantat: künstliche Zahnwurzel für natürlichen Biss

Wann immer ein verloren gegangener Zahn ersetzt werden soll, stellt sich die Frage nach der besten Versorgung. Je nach Ausgangssituation kommen Prothese, Implantat oder Brücke in Frage.

Anders als von vielen Patienten zunächst angenommen, bezeichnet „Implantat“ nicht den gesamten „Ersatzzahn“, sondern nur den in den Kieferknochen eingebrachten Teil, der als künstliche Zahnwurzel fungiert. Auf diesen Zahnimplantaten können später Kronen, Brücken oder (Teil-)Prothesen befestigt werden. Diese stabile Befestigung ermöglicht in den meisten Fällen ein ausgesprochen gutes Kauvermögen bei zugleich hoher Ästhetik. Davon profitieren Gesundheit und Lebensqualität gleichermaßen.

Zahnimplantate – hier aus Titan – übernehmen die Funktion der Zahnwurzel.

Zahnimplantate – hier aus Titan – übernehmen die Funktion der Zahnwurzel.


Das bieten Zahnimplantate:

  • flexibler Ersatz für Einzelzähne, mehrere Zähne in einer Zahnreihe oder sogar alle Zähne
  • sicherer Halt für Krone, (Teil-)Prothese oder Brücke – 90 % der Zahnimplantate erfüllen mindestens für die Dauer von 5 Jahren ihre Funktion.
  • optimale Kaufunktion – Sie können wieder alles essen und unbekümmert kraftvoll zubeißen.
  • hohe Belastbarkeit
  • schont gesunde Zähne (kein Beschleifen von Nachbarzähnen wie bei Zahnbrücken)
  • Vorbeugung von Knochenschwund (im Unterschied zu Prothesen und Zahnbrücken)
  • keine Druckstellen, wie sie bei schlecht sitzenden Prothesen verbreitet sind
  • pflegeleichter als herausnehmbarer Zahnersatz
  • attraktives natürliches Aussehen (schöne helle Zähne)

Das passende Implantat für jeden Patienten

Inzwischen gibt es ein breites Angebot an Zahnimplantaten, die sich hinsichtlich Material, Farbe, Größe und Aufbau unterscheiden. In unserer Zahnarztpraxis verwenden wir ausschließlich besonders hochwertige Implantate der Fa. Straumann. Mit diesen konnten in einer finnischen Studie Einheilungsquoten von bis zu 98 % erzielt werden (Publications of the National Agency for Medicines 4/2006).

Unser Ziel ist es, für jeden Patienten und jeden Einsatz, das richtige Implantat zu finden. So stehen z.B. für den Frontzahnbereich und die Befestigung von Vollprothesen eigens im Durchmesser reduzierte Zahnimplantate („Miniimplantate“) zur Verfügung.

Auch das Material – Titan oder Keramik – stimmen wir auf den Einzelfall ab. Bei Titan verwenden wir überwiegend zweitteilige, bei Keramik einteilige Implantate, auf die später der eigentliche Zahnaufbau aufgesetzt wird (s. Abb.).

Keramikimplantate sind eine metallfreie Alternative zu Titanimplantaten.

Keramikimplantate sind eine metallfreie Alternative zu Titanimplantaten.


Sowohl Titan als auch Keramik haben ihre Vor- und Nachteile (s. Tabelle). Daher bieten wir beide Lösungen an und suchen jeweils nach der individuell besten Lösung. Damit sie möglichst lange Freude an ihrem Implantat haben, empfehlen wir unseren Patienten grundsätzlich, die Verträglichkeit der verwendeten Materialien vor der Implantation mittels Bioresonanz auszutesten. Unserer Erfahrung nach werden so getestete Implantate fast immer gut vom Körper angenommen.

Zahnimplantate: Vorteile von Titan und Keramik

Vorteile von Titanimplantaten Vorteile von Keramikimplantaten (Zirkoniumoxid)
seit Jahrzehnten erprobt -> Langzeiterfahrungen zur Verträglichkeit und hohen Stabilität sehr gute Verträglichkeit
leichter zu handhaben (für den Zahnarzt sowie in der Einheilphase für den Patienten) Biofilm haftet sind so gut an Keramik -> weniger Plaquebildung -> Vorbeugung von bakteriellen Entzündungen und Periimplantitis
kostengünstiger Es bildet sich keine Titanoxidschicht an der Oberfläche, die eine Periimplantitis fördern könnte.
natürliche weiße Farbe
metallfrei -> geringere Leitfähigkeit für Temperatur und elektrischen Strom; keine Entwicklung galvanischer Ströme („Mundbatterie“), keine „Antennenwirkung“
Größenvergleich: Streichholz und Zahnimplantat

Besonderheiten der Implantologie in unserer ganzheitlichen Zahnarztpraxis

In unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin haben wir nicht nur die Zähne, sondern den ganzen Menschen im Blick. Dazu gehört für uns auch, eine vertrauensvolle Beziehung zum Patienten aufzubauen und besonders einfühlsam mit Patienten umzugehen, die z.B. aufgrund früherer schmerzhafter Erfahrungen, Angst vor dem Eingriff haben.

Um die Beschwerden nach dem Eingriff möglichst gering zu halten, achten wir stets darauf, gewebeschonend zu operieren. Zudem unterstützen wir die Wundheilung mit homöopathischen Mitteln wie Arnica und Symphytum. In der richtigen Potenz gegeben, können diese erfahrungsgemäß außerordentlich gut helfen. Sie stimulieren die Wundheilung und bereiten den Organismus schon auf die Heilung vor, bevor das Implantat gesetzt wird.

Ein weiterer wichtiger Faktor im Sinne der ganzheitlichen Zahnheilkunde ist die gute Verträglichkeit der eingebrachten Materialen, die vorher mittels Bioresonanz überprüft werden sollte.

Ebenso bedeutsam wie das problemlose Einsetzen und Einheilen des Implantates ist für uns sein langfristiger Erhalt. Moderne Zahnimplantate zeichnen sich durch eine hohe Stabilität, gute Verträglichkeit und hohe Einheilungsquote aus. Doch wie sieht es um den dauerhaften Erhalt des Implantates aus? Von Beginn an ringen an der Implantatoberfläche krankmachende Bakterien und unser Organismus um die Vormachtstellung. Klares Ziel der Bakterien ist es, sich als Biofilm (Plaque) an der Implantatoberfläche festzusetzen und von dort aus weiter in die Tiefe vorzudringen. Gewinnen die Bakterien die Oberhand, führt dies letztendlich zur Entzündung in Form einer Periimplantitis. Da das Implantat bei weitem nicht so eng mit dem umliegenden Gewebe verbunden ist wie der körpereigene Zahn, schreitet eine Periimplantitis mitunter deutlich schneller voran, als wir dies von einer Parodontitis kennen. Damit droht der Verlust des Implantats. Eine solche Periimplantitis kann grundsätzlich jederzeit an jedem Implantat auftreten. Auch Implantate, die schon seit Jahren problemlos ihre Dienste versehen, sind davor nicht gefeit.

Wie wir heute wissen, sind von der Periimplantitis vor allem Patienten mit gestörter körpereigener Regulation betroffen, die eine erhöhte Entzündungsbereitschaft im Körper mitbringen. Bei ihnen reicht auch noch so gründliches Putzen leider nicht aus, um eine Periimplantitis dauerhaft zu verhindern. Nur durch Kombination schulmedizinischer und ganzheitlicher Verfahren kann die erhöhte Entzündungsbereitschaft reduziert und damit das Implantat geschützt werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Regulationsfähigkeit des Patienten, die es umfassend zu verbessern gilt.

Ablauf der Behandlung

Während Patienten in anderen Zahnarztpraxen nach der Zahnextraktion oft 3 Monate auf die Implantation warten müssen, setzen wir das Zahnimplantat normalerweise bereits nach 3-4 Wochen (verzögerte Sofortimplantation). Damit verkürzen wir die für den Patienten relativ belastende Übergangszeit und beugen einer Rückbildung des Kieferknochens vor, die bereits 3 Wochen nach dem Zahnverlust beginnt. Nach unserer Erfahrung hat sich nach dieser Zeit die Schleimhaut bereits so gut regeneriert, dass die Alveole bedeckt und eine Implantation problemlos möglich ist.

Das Zahnimplantat wird dann in einer Sitzung von 30-60 Minuten unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Bei schlechten Knochenverhältnissen kann unter Umständen ein Knochenaufbau erforderlich sein. In unserer Praxis verwenden wir hierfür synthetisches Knochenersatzmaterial, da dies den Patienten entlastet und zudem gut vertragen wird. Der Knochenaufbau kann in einer getrennten, circa 1,5-stündigen Sitzung oder unmittelbar vor dem Einsatz des Implantates erfolgen.

Während Patienten mit guten Knochenverhältnissen oft nur einen Tag krankgeschrieben sein müssen, sollten Patienten, bei denen ein Knochenaufbau nötig ist, eher mit 2-3 Tagen rechnen. Grund hierfür ist die größere Wunde, die eher zu einer deutlichen Gesichtsschwellung führen kann.

Die Einheilphase hängt wesentlich von der Qualität des Knochens ab. Während das Implantat bei guter Knochenstruktur schon nach 3-4 Monaten voll belastbar ist und mit dem entsprechenden Aufbau (Prothese, Krone oder Brücke) versehen werden kann, dauert dies bei schlechten Knochenverhältnissen in der Regel 6 Monate. Da die Knochenstruktur im Oberkiefer lockerer und weniger stabil als im Unterkiefer ist, sollten Patienten bei Implantaten im Oberkiefer eine längere Einheilphase einplanen.

Bei Bedarf bieten wir unseren Patienten für diese mehrmonatige Übergangszeit Lösungen, die den fehlenden Zahn aus optischer Sicht ersetzen, aber keine Kaufunktion übernehmen. Bei einer solchen Sofortversorgung ist jedoch darauf zu achten, dass das Zahnimplantat nicht vorzeitig belastet und so der der Erfolg der Behandlung gefährdet wird. Im Zweifelfall hat für uns der langfristige Erfolg der Implantation Vorrang.

Typischer Zeitplan bei einer verzögerten Sofortimplantation, wie sie in unserer Praxis in der Regel bei guten Knochenverhältnissen zum Einsatz kommt.

Typischer Zeitplan bei einer verzögerten Sofortimplantation, wie sie in unserer Praxis in der Regel bei guten Knochenverhältnissen zum Einsatz kommt.

Typischer Zeitplan einer Implantation bei schlechten Knochenverhältnissen – mit einer deutlich verlängerten Einheilphase.

Typischer Zeitplan einer Implantation bei schlechten Knochenverhältnissen – mit einer deutlich verlängerten Einheilphase.

Einheilen des Implantates

Ist das Implantat eingesetzt, kommt es natürlicherweise zu einer Abscheidungsreaktion des Körpers. Das Implantat ist ein Fremdkörper und wird vom Knochen knöchern eingekapselt, d.h. es wird isoliert. Dadurch wird die Festigkeit erreicht.

Die meisten Implantate bestehen nach wie vor aus Titan. Titan ist äußerst gewebeverträglich, es wird regelrecht vom Knochen geliebt, und somit entsteht eine einheitliche Bindung ohne Spalt zwischen Knochen und Implantat. Das ist alles andere als selbstverständlich. Andere Metalle werden nur bindegewebig eingekapselt. Dies zeigt sich z.B. an vielen Kriegsverletzten, die sozusagen wandernde Granatsplitter im Knochen hatten. Diese Metallstücke konnten, wenn sie durch die Haut traten, einfach entfernt werden. Solche Materialien sind natürlich nicht für Zahnimplantate geeignet, denn ein Zahnimplantat muss ortsständig bleiben und darf vor allem nicht vom Knochen abgestoßen werden – auch nicht in 10 oder 20 Jahren.

Was ist beim Einheilen zu beachten?

Unmittelbar nach dem Eingriff, besser auch während der gesamten Wundheilung, sollten Sie Ihr Gesicht sanft mit einem feuchten Lappen kühlen, um die Schwellung möglichst gering zu halten. Bitte kein Eis verwenden!

Damit das Implantat gut einheilen kann, darf es anfangs nicht belastet werden. Je mehr Ruhe, umso besser. In der Wundheilungsphase, d.h. bis die Fäden gezogen werden, sollten Sie nur weiche Kost wie Geflügel, Fisch, Kartoffeln und Gemüse zu sich nehmen. Auf harte Speisen wie Steak, körnige Nahrungsmittel und Nüsse sollten Sie in dieser Zeit verzichten.

Auch in der Phase der Knocheneinheilung (Osseointegration) ist darauf zu achten, dass das Implantat nicht durch harte Nahrung belastet wird.

Wie hält mein Implantat länger?

Damit Ihr Implantat länger hält, sollten Sie

  • vor allem nicht rauchen – Rauchen ist der Hauptrisikofaktor für Implantatverlust.
  • Grunderkrankungen wie Diabetes, die ein Zahnimplantat gefährden, adäquat behandeln lassen
  • Ihre Zähne besonders sorgfältig putzen
  • mindestens 2-mal jährlich zur zahnärztlichen Kontrolle gehen
  • mindestens 2-mal jährlich eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen
  • auf eine gesunde Ernährung – ggf. plus orthomolekulare Nahrungsergänzung – achten.

Regelmäßige zahnärztliche Kontrolle ist die Voraussetzung dafür, dass die Implantate ein Leben lang in Funktion bleiben. Denn nur so kann der Zahnarzt bei Bedarf zeitnah die richtigen Maßnahmen zum Erhalt Ihres Implantates ergreifen.

Zum Schutz Ihres Implantates sollte Ihre Ernährung viele entzündungshemmende Faktoren wie Omega-3-Fettsäuren (Kaltwasserfische, Leinöl), Vitamin C, E, Mangan und Zink sowie Coenzym Q10 enthalten. Kräftig gefärbtes Obst und Gemüse wie Tomaten (Lycopin), Karotten (β-Carotin), Blaubeeren (Polyphenole) und Granatapfel (Polyphenole) bringt nicht nur bunte Vielfalt auf den Teller, sondern schützt dank seiner antioxidativen bzw. antientzündlichen Inhaltsstoffe auch Ihr Implantat.

Kosten bei Zahnimplantaten

An und für sich ist die Implantation eine Privatleistung. Allerdings übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung den Betrag (Festzuschuss), den der Patient normalerweise aufgrund des Befundes für die Regelversorgung bekommen würde. Dank dieser Regelung kann der Patient völlig frei wählen, welche Versorgung er wünscht – das gilt auch für Implantate.

Den Festzuschuss erhöhen – und damit ihre eigenen Kosten senken – können Patienten, wenn sie ein lückenlos gefülltes Bonusheft bei ihrer Krankenkasse einreichen.

Wer privat versichert ist oder Anspruch auf Beihilfe hat, sollte vorher die Kostenübernahme klären, da diese unter Umständen einen mehr oder weniger großen Anteil der Kosten übernehmen.

Unsere Praxis arbeitet mit den Deutschen Zahnärztlichen Rechenzentren (DZR) zusammen. Auf diese Weise können wir unseren Patienten attraktive Teilzahlungsmöglichkeiten mit flexiblen Zahlungspausen anbieten.

Dr. med. dent. Rolf Olbertz: Unser Experte für Ihre Implantate

In unserer Praxis ist Dr. med. dent. Rolf Olbertz Ihr Ansprechpartner für Implantate. Besonders wichtig ist ihm eine zügige Versorgung des Patienten: „Zahnlücken werden von den meisten Patienten als überaus störend empfunden. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass der Patient möglichst schnell gut versorgt ist und wieder ohne Einschränkung am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann.“

Seit 2001 darf Dr. med. dent. Rolf Olbertz die Implantologie als Tätigkeitschwerpunkt nennen. Voraussetzung dafür ist eine spezielle Ausbildung zum Erlernen der chirurgischen Fähigkeiten im Bereich der Implantologie, sog. postgraduale Curricula, wie sie von verschiedenen Fachgesellschaften (DGZI, DGOI, BDIZ EDI) angeboten wird. Zahnärzte, die ein solches Curriculum erfolgreich absolviert haben, jährlich eine bestimmte Anzahl von Implantaten gesetzt haben und in einem gewissen Umfang Fortbildungsveranstaltungen besucht haben, dürfen die Bezeichnung „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ für 5 Jahre führen. Um die Bezeichnung anschließend neu beantragen zu können, müssen erneut Fortbildungen und eine bestimmte Anzahl von gesetzten Implantaten nachgewiesen werden.

Als gute Ergänzung zur Implantologie erlebt Dr. med. dent. Olbertz seine Ausbildung in Parodontologie. Schließlich kann er seine ganze schulmedizinische und ganzheitliche Erfahrung aus der Parodontologie zum Schutz vor einer Periimplantitis einbringen und so zu einem möglichst langen Erhalt des Implantates beitragen.

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